Branche · Hessen & Baden-Württemberg

Automotive Zulieferer: Maschinen verkaufen

Bearbeitungszentren, Drehautomaten, Blechbearbeitung — Direktkauf zum Marktwert, ohne Provision zulasten Ihres Betriebs, Zahlung vor Abholung. Als regionaler Kanal in der dichtesten Zulieferregion Deutschlands sind wir kurzfristig vor Ort.

Ein Service von MBR · seit 2020

Ohne Finanzierungsvorbehalt
Kaufmodell
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Zahlung vor Abholung
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seit 2020
Aktiv

Hessen und Baden-Württemberg bilden zusammen mit dem Rhein-Main- und dem Stuttgarter Raum eine der dichtesten Automotive-Zulieferregionen Deutschlands — von Antriebskomponenten über Karosserie- und Umformtechnik bis zum Werkzeug- und Vorrichtungsbau. Wir kaufen Maschinen aus dieser Zulieferkette direkt an: Angebot auf Basis realer Transaktionsdaten, keine Provision, Zahlung vor Abholung.

Maschinen aus der Automotive-Zulieferung

Was aus der Automotive-Fertigung typischerweise auf den Zweitmarkt kommt, hängt vom Fertigungsschritt ab. Aus der Großserienfertigung für Antriebskomponenten stammen vor allemBearbeitungszentren — horizontale Anlagen in Paletten- und FMS-Linien ebenso wie freistehende Einzelmaschinen — dazu Mehrspindel- und Mehrkanal-Drehmaschinenfür die Serienfertigung von Wellen, Achsen und Getriebeteilen, Rundtakt- und Transfermaschinen sowie Honmaschinen. Aus Presswerk, Karosseriebau und Werkzeugbau kommenBlechbearbeitungsmaschinen für Karosserieteile — Stanz- und Transferpressen, Abkantpressen, Tafelscheren und Laserschneidanlagen — sowie Großportal- und Gantry-Fräsmaschinen, Tuschierpressen und Senk- oder Drahterodiermaschinen für den Formen- und Vorrichtungsbau. Aus Entwicklungs- und Prototypenwerkstätten stammen eher 5-Achs-Bearbeitungszentren, Präzisionsfräsmaschinen und Koordinatenmesstechnik.

Für den Preis entscheidend ist meist nicht die Maschinenart, sondern der Verkettungsgrad: Freistehende Standardmaschinen sind international deutlich besser handelbar als bauteilspezifisch verkettete Linien mit Sondervorrichtungen und Portalladern. Das sagen wir Ihnen vor der Besichtigung, nicht erst im Angebot.

Strukturwandel als Verkaufsgrund

Der Wandel zur Elektromobilität verändert die Kapazitätsbedarfe in der Zulieferkette — ohne dass das für jeden Betrieb gleich verläuft. Fertigungsschritte, die spezifisch für Verbrenner-Komponenten wie Kurbelwellen, Nockenwellen, Getriebeteile oder Abgasanlagen ausgelegt sind, verlieren mit rückläufigen Stückzahlen an Auslastung, während Kapazität für Batterie-, Elektromotor- und Leistungselektronik-Fertigung an anderer Stelle neu aufgebaut wird. Für einzelne Zulieferer kann das bedeuten, dass Maschinenparks für bestimmte Komponententypen überkapazitiert sind, während in anderen Bereichen investiert wird. Das ist keine Aussage über einzelne Unternehmen, sondern eine allgemeine Beobachtung zur Branche — und einer der Gründe, warum Maschinen aus diesem Umfeld derzeit überdurchschnittlich häufig verkauft werden: auslaufende Fertigungslinien, zusammengelegte Werkzeugbauten, aufgelöste Prototypen- und Musterbauwerkstätten oder Zulieferer, die eine von mehreren Hallen aufgeben.

Für die Bewertung macht der Auslöser kaum einen Unterschied — entscheidend sind Zustand, Marktgängigkeit und Dokumentation der einzelnen Maschine, nicht der Grund für den Verkauf.

Stuttgart, Rüsselsheim und die Zulieferregion

In Stuttgart ist der Maschinenbau nach dem Fahrzeugbau die zweitgrößte Industriebranche der Region — rund 77.000 Beschäftigte und etwa 23,2 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2022 (Quelle: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart). Um die großen Werksadressen ist über Jahrzehnte ein dichtes Netz aus Werkzeugbauern, Lohnzerspanern und Vorrichtungsbauern gewachsen. Der Sekundärmarkt wird hier derzeit überdurchschnittlich stark aus Strukturmaßnahmen gespeist: Die baden-württembergische Metall- und Elektroindustrie hat im Jahresverlauf 2025 nach Zahlen von Südwestmetall 32.450 Stellen verloren.

In Rüsselsheim ist das Bild zweigeteilt: Für den Stammsitz gelten rund 1.350 Produktionsarbeitsplätze durch die Entscheidung für die nächste Modellgeneration als gesichert, gleichzeitig wurde im Entwicklungszentrum ein deutlicher Stellenabbau angekündigt. Aus dem angeschlossenen Zuliefererring rund um Rüsselsheim stammt die klassische Großserienausstattung eines Automotive-Standorts: Stanz- und Transferpressen aus dem Presswerk, Großportal- und Gantry-Fräsmaschinen sowie Erodiermaschinen aus dem Werkzeug- und Formenbau, Mehrspindeldrehautomaten und horizontale Bearbeitungszentren aus dem Antriebsstrang- und Komponentenbereich sowie Roboter- und Schweißzellen aus dem Karosseriebau. Beide Standorte zeigen exemplarisch, wie unterschiedlich der Strukturwandel innerhalb derselben Zulieferregion wirkt — und warum wir jede Maschine einzeln statt pauschal bewerten.

Ablauf

Besichtigung, Bewertung auf Basis realer Transaktionsdaten, faires Angebot, Zahlung vor Abholung — in der Regel innerhalb von etwa einer Woche nach dem ersten Kontakt. Als regionaler Kanal in Hessen und Baden-Württemberg sind wir für die Besichtigung meist kurzfristig vor Ort, ohne die Anfahrtszeiten, die ein bundesweit tätiger Anbieter sonst einplanen muss. Demontage bis 20 Tonnen führt unser eigenes Team aus, darüber arbeiten wir mit spezialisierten Riggern bis rund 100 Tonnen.

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Marke, Modell, Baujahr und ein paar Fotos genügen. Antwort innerhalb von 24 Stunden — auch dann, wenn eine Maschine für uns nicht infrage kommt.

Ihr Ansprechpartner in Hessen & Baden-WürttembergIhre Anfrage landet direkt bei Hartmut Völker.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Maschinen aus der Automotive-Fertigung kaufen Sie an?

Aus der Großserienfertigung Bearbeitungszentren in Paletten- und FMS-Linien, Mehrspindel- und Mehrkanaldrehautomaten, Rundtakt- und Transfermaschinen sowie Honmaschinen. Aus Werkzeug-, Vorrichtungs- und Musterbau 5-Achs-Bearbeitungszentren, HSC-Fräsmaschinen, Senk- und Drahterodiermaschinen sowie Koordinatenmessgeräte. Aus Presswerk und Karosseriebau Stanz- und Transferpressen, Abkantpressen, Tafelscheren und Laserschneidanlagen. Freistehende Standardmaschinen sind grundsätzlich besser handelbar als bauteilspezifisch verkettete Anlagen — das erklären wir vor der Besichtigung, nicht erst im Angebot.

Kaufen Sie auch Sonderanfertigungen und kundenspezifische Vorrichtungen?

Wir bewerten sie, aber ehrlich getrennt von der eigentlichen Maschine. Ein Bearbeitungszentrum, ein Drehautomat oder eine Schleifmaschine ist international liquide und findet weltweit Käufer. Kundenspezifische Vorrichtungen, Sondergreifer und bauteilgebundene Spannmittel dagegen verlieren außerhalb Ihres Artikelspektrums fast den gesamten Wert — bei fest verketteten Transferstraßen und Sondermaschinen ohne eigenen Wiederverkaufskanal kann ein Angebot in Einzelfällen auch ausfallen. Das sagen wir vor der Besichtigung.

Wir geben eine ganze Fertigungslinie mit mehreren Maschinen ab — kaufen Sie auch größere Stückzahlen auf einmal?

Ja. Bei Kapazitätsabbau, auslaufenden Projekten oder der Zusammenlegung von Werkzeugbauten ist das eher die Regel als die Ausnahme. Sie haben einen Ansprechpartner für den gesamten Bestand statt einzelner Verhandlungen mit unterschiedlichen Käufern, und wir legen für die Linie ein Gesamtangebot vor, nachdem jede Position einzeln bewertet wurde.

Wann genau erfolgt die Zahlung?

Vor der Abholung. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein Angebot auf Basis realer Transaktionsdaten, nicht anhand von Inseratspreisen. Nehmen Sie an, überweisen wir vor dem Abtransport — die Maschine verlässt das Gelände erst, wenn das Geld bei Ihnen ist.

Übernehmen Sie auch die Demontage bei verketteten Serienlinien?

Bis 20 Tonnen mit eigenem Team, darüber arbeiten wir mit spezialisierten Riggern bis rund 100 Tonnen. Bei Palettenlinien, FMS-Anlagen und Transferstraßen entscheidet meist nicht die einzelne Maschine über den Aufwand, sondern die Verkettung — Portalgreifer, Zuführsysteme und Steuerungsverbund müssen sauber getrennt werden. Das prüfen wir beim Vor-Ort-Termin, bevor der Preis feststeht.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Abholung?

Ein Direktkauf lässt sich in der Regel innerhalb von etwa einer Woche abschließen: Besichtigung, Bewertung, Angebot, Zahlung vor Abholung. Als regionaler Kanal in Hessen und Baden-Württemberg sind wir für die Besichtigung meist kurzfristig vor Ort.

Arbeiten Sie diskret, auch wenn der Verkauf im Umfeld eines bekannten Zulieferers stattfindet?

Ja. Wir kaufen als Direktkäufer auf eigene Rechnung — kein öffentliches Inserat, kein Bieterprozess, keine Nennung Ihres Unternehmens ohne ausdrückliche Genehmigung. Gerade in dicht besiedelten Zulieferregionen, in denen Wettbewerber und Kunden oft wenige Kilometer voneinander entfernt sitzen, ist das keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung.

Was passiert, wenn nur ein Teil der Linie noch werthaltig ist?

Wir bewerten jede Maschine einzeln und sagen offen, welche Positionen international marktgängig sind und welche projektgebundenen Sonderanlagen realistisch nur Materialwert tragen. So bekommen Sie ein realistisches Gesamtbild statt eines pauschalen Angebots, das einzelne Positionen quersubventioniert.

Aus erster Hand

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Fünf von fünf Sternen
„Die Zusammenarbeit mit MBR verlief von Anfang an professionell und zuverlässig. Besonders überzeugt haben uns die kompetente Beratung, die schnelle Abwicklung sowie der zuverlässige Service und Begleitung während des gesamten Projekts.“
Verifizierter KundeDMG MORI CMX 800 V gekauft · Turnkey-Lieferung in Deutschland
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