
Direktankauf in Aalen
Verbindliches schriftliches Angebot, sieben Tage gültig. Zahlung vor der Abholung. 0 % Verkäuferprovision. Demontage und Transport übernehmen wir.
MBR Machinery-Gruppe · seit 2020
Aalen ist Kreisstadt des Ostalbkreises und bildet zusammen mit Schwäbisch Gmünd und Heidenheim an der Brenz die Industrieregion Ostwürttemberg. Zuständig ist die IHK Ostwürttemberg mit Sitz in Heidenheim; sie vertritt rund 32.000 Mitgliedsunternehmen im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim und betreibt seit 2017 ein Bildungszentrum in Aalen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg zählt allein im Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau rund 300 Betriebe in der Region — von der Spezialschmiede über den klassischen Mittelstand bis zum weltweit tätigen Konzern. Als Kompetenzfelder führt die Region Maschinen- und Anlagenbau, Photonik und Optik, Automotive sowie Oberflächentechnik.
In Aalen selbst konzentriert sich die Zerspanungs- und Werkzeugkompetenz. MAPAL Dr. Kress, 1950 gegründet, fertigt Präzisionswerkzeuge für die Metallbearbeitung und beschäftigt am Stammsitz Aalen rund 1.600 Menschen. Die Maschinenfabrik Alfing Kessler (MAFA) mit über 1.200 Beschäftigten ist Weltmarktführer bei Großkurbelwellen und Induktionshärteanlagen. In Aalen-Wasseralfingen sitzt SHW mit Pumpen, Motorkomponenten und Bremsscheiben; die Pulvermetallurgie ist dort seit 1968 angesiedelt. SHW zählt rund 1.800 Beschäftigte weltweit an neun Standorten, davon etwa 400 am Stammsitz Aalen — die Mehrheit liegt bei der österreichischen Pankl AG aus dem Verbund der Pierer Industrie AG, deren Krise laut Berichten der Schwäbischen Post auch einen Verkauf oder eine Zerschlagung der SHW denkbar macht. Dazu kommen RUD Ketten Rieger & Dietz in Aalen-Unterkochen (seit 1875, Anschlag-, Zurr- und Reifenschutzketten) und die Papierfabrik Palm in Aalen-Neukochen. Gewerbeflächen bündeln sich im Industriegebiet Breitwiesen-Neukochen bei Unterkochen und im interkommunalen Gewerbegebiet Dauerwang an der B 29 zwischen Aalen und Essingen, das Stadt und Gemeinde 1988 als Zweckverband gegründet haben und das rund 41,6 Hektar umfasst.
Der prägende Cluster ist die Optik. Der Zeiss-Konzern hat seinen Hauptsitz in Oberkochen, rund zehn Kilometer südlich von Aalen, und ist mit über 13.000 Beschäftigten an den Standorten Oberkochen und Aalen der mit Abstand größte Arbeitgeber der Ostalb. In Aalen sitzt die Carl Zeiss Vision International GmbH, der Brillenglas-Bereich der Gruppe; im Werk Turnstraße arbeiten mehr als 1.400 Menschen an Brillengläsern sowie an Geräten für Refraktion und Brillenanpassung, das Werk wird derzeit um ein vierstöckiges Gebäude erweitert. Die Kehrseite gehört zum Bild: Zeiss hat 2025/2026 auch Stellenabbau in Aalen angekündigt. Wissenschaftlich flankiert wird der Cluster von der Hochschule Aalen mit dem Zentrum für Optische Technologien (ZOT) und den Studiengängen Optical Engineering, Augenoptik/Optometrie und Applied Photonics — Photonik ist einer der beiden Forschungsschwerpunkte der Hochschule.
Rund 25 Kilometer westlich an der B 29 liegt Schwäbisch Gmünd. Dort betreibt die Robert Bosch Automotive Steering GmbH das Leitwerk für Lenksysteme mit rund 3.500 Beschäftigten aus etwa 45 Nationen an drei Standorten, dazu Entwicklungskompetenzzentrum und Zentralfunktionen. Das Industrie- und Gewerbegebiet Gügling, vor rund 40 Jahren erschlossen, ist nach Darstellung der Schwäbischen Post das größte zusammenhängende Industriegebiet Ostwürttembergs; dort liegt unter anderem das 2001 als „Fabrik des Jahres“ ausgezeichnete Bosch-Werk 7, außerdem sind voestalpine und Magna-Steyr vertreten. Auch hier gehört die Ehrlichkeit dazu: Bosch AS steht in Gmünd seit einigen Jahren auf Schrumpfkurs, was in der lokalen Wirtschaftsberichterstattung breit dokumentiert ist. Historisch ist Gmünd zudem Edelmetallstadt — der erste Goldschmied ist 1372 urkundlich belegt, Mitte des 17. Jahrhunderts war das Gold- und Silberschmiedehandwerk mit 250 Betrieben das dominierende Gewerbe, und 1997 zählte die Edelmetallbranche noch rund 2.000 Beschäftigte in 48 Betrieben.
Rund 30 Kilometer östlich schließt Heidenheim an der Brenz an. Voith ist seit 1867 dort ansässig, führt in der Brunnenmühle seit 1908 das weltweite Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wasserkraft und ist Weltmarktführer unter anderem für Wasserkraftanlagen und Papiermaschinen; konzernweit beschäftigt Voith über 22.000 Menschen. Ebenfalls in Heidenheim hat die Paul Hartmann AG ihren Sitz, der älteste deutsche Verbandmullhersteller. Gewerbeflächen liegen unter anderem in den Gebieten Seewiesen und Tieräcker sowie in den Stadtteilen Mergelstetten, Schnaitheim und Oggenhausen. Im benachbarten Giengen an der Brenz produziert BSH Hausgeräte seit über 70 Jahren Kältegeräte — rund 1,5 Millionen Kühl- und Gefriergeräte im Jahr, über 2.800 Beschäftigte in Werk, zentralem Entwicklungszentrum und Logistik; der Konzern hat allerdings konzernweiten Stellenabbau angekündigt, dessen Auswirkung auf Giengen zuletzt offen war. Zwischen Herbrechtingen und Giengen liegt zudem der Industriepark A7 direkt an der Autobahn.
Der Maschinenbestand in Ostwürttemberg folgt den vier Kompetenzfeldern der Region sehr direkt. Aus der Optik um Oberkochen und Aalen kommen Ultrapräzisions-Drehmaschinen und Diamantdrehmaschinen, CNC-Präzisionsrund- und Planschleifmaschinen, Poliermaschinen für Linsen und Prismen sowie hochauflösende Koordinatenmessgeräte — Maschinen mit sehr engem, aber international zahlungsbereitem Käuferkreis. Der Präzisionswerkzeugbau vom Typ MAPAL bringt CNC-Werkzeugschleifmaschinen, Draht- und Senkerodiermaschinen für PKD- und CBN-Bestückung, Rundschleifmaschinen und 5-Achs-Bearbeitungszentren in den Markt. Aus dem Kurbelwellen- und Schmiedeumfeld von Alfing Kessler stammen Großdrehmaschinen mit langer Spitzenweite, Kurbelwellenfräsmaschinen, Bohrwerke und Induktionshärteanlagen. Der Lenkungs- und Antriebsstrangbereich in Schwäbisch Gmünd und Wasseralfingen erzeugt genau das Bild eines Zuliefererrings: horizontale Bearbeitungszentren in Palettenlinien und FMS-Anlagen, Mehrspindeldrehautomaten, Rundtakt- und Transfermaschinen sowie Wälzfräs- und Wälzschleifmaschinen für Ritzel und Zahnstangen. Aus Heidenheim und Giengen kommen die großformatigen Anlagen des Papier- und Hausgerätebaus: Karussell- und Großdrehmaschinen für Walzen, Portalfräsmaschinen, Bohrwerke, dazu Stanzautomaten, Abkantpressen und Laserschneidanlagen aus der Blechfertigung. MBR kauft aus all diesen Segmenten direkt an, bewertet auf Basis realer Transaktionsdaten statt Inseratpreisen und legt ein verbindliches, sieben Tage gültiges Angebot vor.
Aalen hat zwei eigene Anschlussstellen an der A 7: Aalen/Westhausen, wo A 7 und B 29 zusammentreffen, und Aalen-Süd/Oberkochen bei Ebnat. Das Autobahnkreuz Feuchtwangen (A 7/A 6) liegt knapp 50 Kilometer nördlich, das Kreuz Ulm/Elchingen (A 7/A 8) rund 60 Kilometer südlich — die Region liegt damit direkt auf der Nord-Süd-Achse. Die B 29 ist zwischen Waiblingen und Aalen weitgehend vierstreifig und autobahnähnlich ausgebaut (Einhorn-Tunnel Schwäbisch Gmünd seit November 2013, Ortsumfahrung Mögglingen seit April 2019); der letzte Lückenschluss zwischen Schwäbisch Gmünd und Mögglingen ist in Planung. Über die B 19 geht es nach Heidenheim und Ulm. Von unserem Sitz in Eschborn sind es rund 250 Kilometer über A 3 und A 7, je nach Verkehr zweieinhalb bis drei Stunden. Demontage bis 20 Tonnen führen wir mit eigenem Team aus, im Bereich 20 bis 100 Tonnen arbeiten wir mit spezialisierten Riggern; Großraum- und Schwertransporte werden über das VEMAGS-Verfahren der zuständigen Straßenverkehrsbehörden genehmigt.
Ablauf
Marke, Modell, Baujahr, Steuerung mit Softwarestand, Spindelstunden — dazu Fotos von Maschine, Typenschild, Steuerungsseite und Arbeitsraum. Bei einem ganzen Park genügt zunächst die Maschinenliste.
Auf Basis der Unterlagen melden wir uns mit einer ersten Einschätzung zurück. Für ein verbindliches Angebot sehen wir uns die Maschinen vor Ort an — Zustand, Standort, Zufahrt, Fundament und Medienanschlüsse bestimmen den Demontageaufwand und damit den Preis.
Sieben Tage gültig, ohne Verkäuferprovision. Was enthalten ist — Demontage, Verladung, Transport, gegebenenfalls besenreine Übergabe — steht im Angebot, nicht im Kleingedruckten.
Kaufvertrag mit festem Abhol- und Zahlungstermin. Gezahlt wird per Banküberweisung vor der Abholung — keine Maschine verlässt Ihre Halle ohne bestätigten Zahlungseingang. Demontage und Transport übernehmen wir.
Marke, Modell, Baujahr und ein paar Fotos genügen. Sie erhalten eine unverbindliche Einschätzung innerhalb von 24 Stunden.
Ja — Ultrapräzisionsdrehmaschinen, Präzisionsschleif- und Poliermaschinen, Messtechnik. Ein Hinweis vorab, weil er für Ihre Erwartung wichtig ist: Der Käuferkreis für glasbearbeitende Sondermaschinen ist deutlich kleiner als für ein Standard-Bearbeitungszentrum. Wir bewerten deshalb aus realen Transaktionsdaten, nicht aus Inseratpreisen, und sagen Ihnen vor dem Angebot, welche Positionen international marktgängig sind und welche eher am Materialwert liegen. Das Angebot kommt schriftlich und ist sieben Tage verbindlich.
Ja. Palettenlinien mit horizontalen Bearbeitungszentren, Mehrspindeldrehautomaten, Wälzfräs- und Wälzschleifmaschinen, Rundtakt- und Transfermaschinen kaufen wir als Gesamtpaket, nicht nur die Rosinen. Demontage bis 20 Tonnen macht unser eigenes Team, 20 bis 100 Tonnen übernehmen spezialisierte Rigger. Betriebsstoffe werden bei der Demontage abgelassen; die Entsorgung übernimmt ein zugelassener Entsorgungsfachbetrieb, den wir in Ihrem Auftrag beauftragen und der die Nachweise direkt an Sie als Abfallerzeuger ausstellt. Bezahlt wird vor Abholung, für Sie fällt keine Verkäuferprovision an.
Über die A 7 mit den Anschlussstellen Aalen/Westhausen und Aalen-Süd/Oberkochen, nach Norden zum Kreuz Feuchtwangen (A 7/A 6, knapp 50 km) und nach Süden zum Kreuz Ulm/Elchingen (A 7/A 8, rund 60 km). Richtung Stuttgart läuft der Verkehr über die vierstreifig ausgebaute B 29, nach Heidenheim und Ulm über die B 19. Genehmigungen für Großraum- und Schwertransporte beantragen wir über das VEMAGS-Verfahren; die Vorlaufzeit hängt von Route und Achslasten ab und ist bei Nachtfahrten in der Regel der bestimmende Terminfaktor, nicht die Demontage selbst.
Ja. Bis rund 20 Tonnen demontieren wir mit eigenen Leuten, darüber bis in den Bereich um 100 Tonnen mit spezialisierten Riggern. Verladung und Transport organisieren wir bundesweit und international. Für den Verkäufer entstehen dafür keine Kosten — der Aufwand ist im Angebot berücksichtigt.
Vor der Abholung. Der Betrag und der Zahlungstermin stehen im schriftlichen Kaufvertrag, bevor eine Maschine bewegt wird. Wir arbeiten ausschließlich per Banküberweisung, nicht mit Bargeld.